Leitfaden für den Druck auf Kleidung
Diese Anleitung soll Ihnen dabei helfen, sich gut vorzubereiten, damit Sie Ihrem Hersteller eine druckfertige Datei für den Druck auf Ihr T-Shirt bereitstellen können. Auf diese Weise sparen Sie Zeit bei lästigen Änderungen, die sowohl Ihnen als auch dem Hersteller Zeit kosten.
Am Ende des Beitrags finden Sie ein Mock-up, das Sie kostenlos herunterladen können und in das Sie Ihr Design einfügen können, falls Sie Ihren Aufdruck auf einem T-Shirt von teeshoppen.de sehen möchten. Dazu benötigen Sie jedoch Photoshop.

Richtiges Produkt, Menge und Lieferung
Es ist äußerst wichtig, dass Sie gemeinsam mit dem Hersteller ein ausführliches Gespräch über Ihre Vorstellungen bezüglich der Kleidung führen. Möglicherweise sind Sondermaße erforderlich, und Sie sollten auch klären, welche Art von Druck Sie wünschen. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, die Bestellmenge (wie viele Exemplare Sie benötigen) sowie die Lieferzeit zu vereinbaren, damit später keine Unstimmigkeiten auftreten.
Beachten Sie die korrekten Farbeinstellungen für den Druck
In der Regel arbeiten viele mit dem RGB-Farbraum, dieser wird jedoch nur im digitalen Bereich verwendet und ist für den Druck nicht geeignet. Hier müssen Sie CMYK-Farben verwenden, um genau die Farben zu erzielen, die der Drucker wiedergeben kann. Wenn Sie dies nicht beachten, werden Sie feststellen, dass die Farbe, mit der Sie gearbeitet haben, beim Druck deutlich anders aussieht.
Bitte beachten Sie außerdem Folgendes:
Wenn Sie in Illustrator „Schwarz“ auswählen, handelt es sich nicht unbedingt um echtes Schwarz, sondern um Braun. Hier müssen Sie die CMYK-Farbe verwenden: C = 50, M = 50, Y = 50, K = 100.
Der Dateityp für den Hersteller
Sie können alle Arten von Dateiformaten senden, doch das Ergebnis ist bei weitem nicht immer gleich. Nehmen wir an, Sie senden eine JPEG-Datei an den Dienstleister; in diesem Fall erhalten Sie meist einen schlechten Druck, sofern es sich nicht um ein großes Format handelt. Daher empfehle ich Ihnen, dem Dienstleister stets eine skalierbare PDF-Datei oder eine Vektordatei zu übermitteln, damit Sie das bestmögliche Druckergebnis erzielen.
Sie können dem Anbieter auch eine .eps-Version senden.
Falls Ihre Datei Text enthält, denken Sie bitte daran, diesen zu „expandieren“, damit er nicht mehr als Schriftart, sondern als Objekte vorliegt. Dies kann in der Druckerei zu Problemen führen.
Auflösung
Ein sehr wichtiger Punkt ist die Auflösung, in der Sie die Datei erstellen. Hier sprechen wir von DPI. Grundsätzlich sollten Sie Ihre Druckdateien stets mit 300 dpi erstellen. Das ist schlichtweg ein Muss. Man sagt zwar oft, dass man aus großer Entfernung keinen Unterschied zwischen 150 und 300 dpi erkennen kann, doch wenn es um den Druck auf Kleidung geht, muss dieser unbedingt mit 300 dpi erstellt werden. So stellen Sie sicher, dass Sie das bestmögliche Druckergebnis erzielen.
Beschnitt
Was den Beschnitt betrifft, sollten Sie sich von Ihrem Hersteller beraten lassen. Möglicherweise müssen Sie einen Beschnittbereich um Ihr Motiv herum vorsehen oder vielleicht sogar eine Konturlinie (eine Linie entlang der Kante) um Ihr Design herum einfügen.
Sollten Sie diesbezüglich Zweifel haben, empfehle ich Ihnen, die Anweisungen des Herstellers an einen Designer weiterzuleiten, der Ihnen bei diesem Teil behilflich sein kann, da dies manchmal schwierig sein kann.
Kostenloses Mock-up
Abschließend habe ich versprochen, Ihnen ein kostenloses Mock-up zur Verfügung zu stellen, in das Sie Ihr Design einfügen können. Dieses können Sie hier herunterladen.
Viel Spaß dabei,
Kiranan Luxmy
Grafikr.dk – Grafikr ApS














